Dorn-Therapie & Breuß-Massage

Dorn-Therapie

Die Dorn-Therapie (auch „Dorn-Methode“ genannt) ist eine komplementärmedizinische manuelle Behandlungsmethode. Sie wurde in den 1980er-Jahren von dem Allgäuer Dieter Dorn entwickelt.

Die Methode erinnert etwas an Chiropraktik, ist in ihrer Ausführung von dieser jedoch grundsätzlich verschieden. Die Behandlung erfolgt immer in der Bewegung (im Gegensatz zur Chiropraktik), das heißt der Patient führt mit einem Arm oder Bein Pendelbewegungen aus, während der Therapeut die einzelnen Behandlungsgriffe durchführt. Behandelt wird immer nur bis zur individuellen Schmerzgrenze des Patienten.

Mit der Dorn-Therapie lassen sich in erster Linie Beschwerden des Bewegungsapparates behandeln. Die Methode bezieht aber auch Elemente der traditionellen chinesischen Medizin ein, so dass eine Behandlung Einfluss auf innere Organe, die Meridiane* und die Psyche nehmen kann.

Breuß-Massage

Hypericum perforatum
Johanniskraut

Die Breuß-Massage ist eine energetische Massage des Rückens entlang der Wirbelsäule mit Johanniskrautöl. Die Massage wird sanft, langsam und mit wenig Druck ausgeführt, wodurch eine tiefe, wohltuende Entspannung erreicht wird.

Durch die gleichzeitige Mitbehandlung von Akupressurpunkten auf dem Blasenmeridian* und dem Lenkergefäß* können sich körperliche und seelische Verspannungen und Blockaden lösen und so die Behandlung abrunden.

Eine Breuß-Massage kann als eigenständige Therapie eingesetzt werden oder für eine Dorn-Behandlung Vorbereitung und Ergänzung sein. Sie eignet sich darüber hinaus auch zur Vorbeugung.

Tun Sie sich und Ihrem Rücken regelmäßig etwas Gutes!

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*Meridiane: Nach den Vorstellungen der traditionellen chinesischen Medizin zirkuliert die Lebensernergie Qi in Energiebahnen (= Meridiane) durch den gesamten menschlichen Körper. Es gibt insgesamt 14 Meridiane, die einen Kreislauf bilden, de die Lebensenergie Qi innerhalb von 24 Stunden einmal durchfliesst. Auf jedem Meridian gibt es spezielle Punkte, die man als Akupressur- und Akupunkturpunkte kennt.
Das Lenkergefäß ist wichtig für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie der Wirbelsäule. Es sorgt u. a. für Stabilität in Belastungssituationen.
Der Blasenmeridian wird in der chinesischen Medizin als „Lagerhaus“ der Emotionen bezeichnet. Er reagiert empfindlich auf großen seelischen Druck und ist am emotionalen Gleichgewicht im Menschen beteiligt. Darüber hinaus reguliert er die Ausscheidung des von den Nieren produzierten Urins und fördert die Nierenfunktion.